Bald ist es wieder soweit: Nach den Eisheiligen soll es keinen Bodenfrost mehr geben und alles, was man für den Garten vorbereiten kann, wird auch vorbereitet. Da werden Unkrautjäter entstaubt und entrostet, Spaten von der Erde des Sommers befreit, Blumenzwiebeln bestellt und Dünger auf Vorrat gekauft. Natürlich muss auch die Erde aufgelockert werden, wofür man ebenfalls die Hacken fit für ihren Einsatz macht. Nun gesellt sich ein weitere Gartengehilfe dazu, der ebenfalls eine Erleichterung darstellen will. Ob das wohl gelingt?



Gartenhandschuhe gehören natürlich auch zur Ausrüstung eines jeden Hobbygärtners. Die Ausführung von eiito hat es dabei in sich, oder besser gesagt: auf sich. Die Besonderheit sind die Plastikaufsätze, die auf Höhe der Fingernägel angebracht sind. Damit verstärkt man die Handschuhe nicht nur an der Oberseite, sondern integriert zugleich ein praktisches Gartengerät, mit dem man wunderbar buddeln kann. Bei der Arbeit mit Setzlingen ist das schon eine Erleichterung, da man meistens eine ganze Menge von ihnen hat und dementsprechend viele ins Erdreich einarbeiten muss.



Freddy Krüger im Beet

Mit den Gartenhandschuhen braucht man einfach nur Löcher mit der Spitze des Zeigefingers in die Erde zu bohren und den Setzling darin versenken. Hier hat man einfach mehr Gefühl in den Fingerspitzen als wenn man mit einer Schaufel annähernd chirurgisch arbeiten soll. Auch für den Mix von Erde und Dünger sind die Krallenaufsätze hilfreich. Kompost fässt man ja sowieso nicht gern mit bloßen Händen an, weshalb die Handschuhe an sich hier gut zur Geltung kommen. Beim Untermixen der humusreichen Düngers sind die Krallen aber ungleich effizienter.

Arbeiten ohne Kratzer

Auch bei der Arbeit mit stacheligen Gebüschen oder dornigen Pflanzen empfiehlt sich der Handschuh. Das Material ist stark genug, um die Haut vor Dornen aller Art zu schützen. Solange man es nicht übertreibt, halten die Handschuhe der Belastung stand. Die Krallen werden bei dieser Arbeit zwar nicht unbedingt gebraucht, stören aber auch nicht bei der Beschneidung von Rosen oder anderen stacheligen Grünzeug. Im Gegenteil: Die Krallen bieten sogar ein wenig mehr Schutz bei dem Umgang mit der Schere.

Schweißtreibende Angelegenheit?

Leider sind diese Fingerschützer nicht für jeden Menschen gedacht. Für Latexallergiker sind sie zum Beispiel nicht geeignet. Trotz des Materials sind die Handschuhe ziemlich atmungsaktiv. Man schwitzt etwas weniger als bei vergleichbaren Modellen. Dennoch geht auch hier nicht alles schweißfrei von der Hand. Das liegt allerdings auch zum Großen Teil daran, dass man beim Gärtnern sowieso immer in Bewegung ist und viel mehr körperlich beansprucht wird als anderswo.

Fazit

Zugegeben: Man kommt sich schon ein wenig wie Freddy Krüger vor, wenn man die Krallenhandschuhe zum ersten Mal trägt. Ist man aber ersteinmal bei der Arbeit, entdeckt man die Vorzüge sehr schnell. Man ist an Händen und Fingern geschützt und hat ein besseres Gefühl beim Graben oder Mischen. So müssen sich Maulwürfe fühlen, wenn sie sich durch den Untergrund wühlen. Aber nicht nur im großen Grün sind die Fingerschoner ein wertvolles Utensil. Auch für die kleinen Gärtnereien auf dem Balkon sind die Handschuhe gut zu gebrauchen.

Praktischer Fingerbohrer
Jetzt, zu Beginn der Gartensaison sollte man sich auf die Arbeiten am Beet vorbereiten. Wenn es dann soweit ist, hat man schon alles fürs Grün zusammen. Mit den Gartenhandschuhen hat man mehr Gefühl als mit dem gängigen Werkzeug.
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Das hat uns gut gefallen
Bequem und rutschfest
Schützt Finger
Erleichtert die Gartenarbeit
Stabil und widerstandsfähig
Das könnte verbessert werden
Nicht für Latex-Allergiker geeignet
9.1

Letzte Aktualisierung am 27.10.2020 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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