Die Corona-Krise ist längst noch nicht überstanden. Kontaktvermeidung und Social Distancing sind die großen Maximen dieser Tage. Innerhalb der letzten Wochen haben wir Menschen umdenken und neue Wege der Kommunikation finden müssen. Das soziale leben steht nicht Kopf, sondern hat sich vielmehr hingelegt. Dabei sind die Kontakte zur Familie oder guten Freunden ebenso unerlässlich für das eigene Seelenheil. Das ist derzeit nur mit entsprechenden Umleitungen möglich. So braucht niemand auf einen gemütlichen Spieleabend zu verzichten und kann trotzdem alleine zuhause bleiben. Videokonferenz-Tools gehören normalerweise zur Ausstattung vieler Home-Offices, machen sich aber auch gut, wenn man mit mehreren lieben Mitmenschen doch ein wenig soziale Interaktion betreiben möchte.



Skype

Der Dauerbrenner Skype ist schon seit gefühlten Ewigkeiten auf dem Markt. Mittlerweile wird dieses Programm bei Windows 10 auch gleich mit installiert. Es kann einerseits als normaler Chat-Messenger genutzt werden, andererseits ist Video-Telefonie genauso möglich. Auch als Konferenz-Tool macht sich die Stabilität von Skype ziemlich gut. Klar, wenn acht Teilnehmer mit Bild und Ton zu einem Meeting zusammenkommen, kann die Übertragung schon mal stocken, aber in seinen Grundfunktionen bietet Skype ein solides Werkzeug zur Kommunikation – ganz ohne Schnörkel.

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Zoom

Der Aufstieg dieser Software hängt augenscheinlich mit dem Corona-Ausbruch zusammen. Für Firmen ist Zoom eine gute Vernetzung, um die Belegschaft trotz Home-Office zur Konferenz zusammentrommeln zu können. Hintergründe und Filter können über das eigene Bild gelegt werden, um Pfiff oder Seriosität der Unterhaltung zu unterstreichen. Bis zu 100 Teilnehmer können sich hier in der Cloud treffen und Meetings, Unterrichtsstunden oder Beratungen abhalten. Dabei richtet sich die Software tatsächlich mehr an Firmen, denn gratis ist das Programm zwar auch erhältlich, unterbricht die Übertragung aber nach 40 Minuten.

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MS Teams

Der Platzhirsch Microsoft kommt allerdings auch mit einer eigenen Kommunikationsplattform daher. Mit MS Teams vernetzen sich bis zu 300 Menschen gleichzeitig und können in Teamarbeit ihre Arbeit Hand in Hand verrichten, ohne am gleichen Ort anwesend sein zu müssen. Zahlreiche weitere Funktionen wie Chats oder Planungen machen MS Teams zu einer wichtigen Software für Unternehmen. Der volle Umfang an Funktionen ist kostenpflichtig, jedoch für viele Firmen unerlässlich, um die volle Bandbreite auszuschöpfen. Für den privaten Gebrauch ist MS Teams dagegen ausreichend.

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Eyeson

Aus Österreich kommt das Konferenz-Tool Eyeson, das derzeit wegen der Krise gratis ausgerollt wird. Das Alleinstellungsmerkmal ist die Kommunikation aller Teilnehmer über einen Stream, der in der Cloud verankert ist. Das soll vor Bildausfällen, Lags und anderen Ärgernissen schützen. Interessant für Unternehmen ist die einfache Einbindung anderer Cloud-Tools, die den Arbeitsfluss organisieren und optimieren sollen. Daher richtet sich eyeson in erster Linie an Firmen, die ihre Mitarbeiter über Videoschalten zusammen arbeiten lassen wollen oder um gemeinsame Besprechungen durchzuführen.

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Google+ Hangouts

Mit Google+ mag der Internetriese zwar grandios baden gegangen sein, aber die einzelnen Komponenten waren dennoch nicht unnütz. So hat sich diese Videokonferenz-App vom Loser-Image lösen können und bietet auch für den Privatbedarf ein gutes Ergebnis. Zusätzliche Funktionen finden sich viele im Netz, die sich einfach downloaden und in die Software integrieren lassen. Das Ganze funktioniert auch über den Webbrowser Chrome. Das macht Google+ sowohl für die kommerzielle Nutzung als auch für die Pokerrunde mit den Kumpels zu einer guten Lösung.

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Fazit

Videokonferenzen sind derzeit das notwendige Mittel, um Firmen den eigenen Mitarbeitern Sicherheit bieten zu können, aber auch den Arbeitsfluss miteinander absprechen oder aufeinander abstimmen zu können. Privatpersonen helfen diese Kommunikations-Apps dabei, Kontakte zu seinen Mitmenschen zu halten. Das ist wichtig, denn die Kontaktbeschränkungen sind nun mal leider notwendig. Mit diesen Tools steht man auch im Kontakt mit älteren Menschen, die man derzeit nicht besuchen soll. So lässt man immer noch jeden am Leben teilhaben, auch wenn man sich nicht direkt gegenüberstehen kann.

Letzte Aktualisierung am 1.06.2020 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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